Antineoplastons

Antineoplaston-Therapie Dr. Stanislaw Burzynski isolierte schon als junger Wissenschaftler aus dem Urin von Menschen verschiedene Peptide (Aminosäureketten, die zur Bildung von Proteinen notwendig sind) und entdeckte, dass diese sehr effektiv das Wachstum bestimmter Krebsarten unterbinden.

Sie gehören zum Arsenal des biochemischen Abwehrsystems des Körpers. Sie zerstören die defekten Zellen jedoch nicht, sondern korrigieren oder programmieren sie um, tragen sozusagen gute Informationen zu den abnormalen Zellen und sagen ihnen, wie sie sich normal entwickeln können.

Bei Menschen mit Krebs wurde festgestellt, dass sie nur 2-3% der normalen Anzahl dieser Peptide haben. Dr. Burzynski separiert schon seit über 30 Jahren aus dem Urin von Menschen 5 verschiedene Antineoplastone, also Substanzen, die gegen ein Neoplasma (eine abnormale Gewebeveränderung) wirken - wie z. B. gegen einen Tumor. Seine Erklärung hierfür ist, dass diese Moleküle, auf einem genetischen Niveau gesehen, eine starke Anti-Krebswirkung haben. Im Besonderen stimulieren sie die Aktivitäten von "Tumorunterdrückungs-Genen". Das sind Gene, die die Aktivitäten bestimmter Onkogene (Gene, die das Tumorwachstum unterstützen) abschalten. Dadurch verhindern die Antineoplastone, dass Zellen sich unkontrolliert zu einer Tumormasse multiplizieren.

Nach dieser Theorie ist Krebs das Ergebnis eines Antineoplaston- Defizits.

Unterstützt durch seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen gelang es Dr. Burzynski 1974 Gelder vom National Cancer Institut (NCI = Nationales Krebsinstitut der USA) zu bekommen. 1977 publizierte er die Ergebnisse einer Studie mit 21 Tumor- und Leukämiepatienten im fortgeschrittenem Stadium, für die es nach konventionellen Behandlungsmethoden keine Überlebenschancen gab.

In einem Zeitraum von 9 Monaten hatten 4 Patienten eine Komplettremission und 4 andere Patienten hatten Teilremissionen (eine mehr als 50%ige Reduzierung des Tumors). Bei 6 Patienten hatte die Krankheit sich stabilisiert - weder fortgeschritten noch zurückgegangen. 2 Patienten brachen die Behandlung ab, nachdem ihr Tumor weniger als 50 % zurückging. Lediglich 5 Patienten starben an den Folgen ihrer ursprünglichen Erkrankung.

Dr. Burzynski war spätestens nach dieser Studie davon überzeugt, dass seine Antineoplaston-Behandlung das Leben von Menschen mit Krebs retten könnte. Da zu diesem Zeitpunkt die Gelder des NCI ausliefen, entschied sich Dr. Burzynski dazu, seine Forschungen selbst zu finanzieren und gründete sein unabhängiges Krebsbehandlungszentrum (Burzynski Forschungsinstitut) und begann, seinen Patienten für seine, wie er es damals nannte, "experimentelle Behandlung" Gebühren zu berechnen. Diesen ersten Patienten ist es zu verdanken, dass er in der Lage war, die langen Jahre der Forschung und Entwicklung der Antineoplastone zu überstehen.

Seit Ende der 70er Jahre bis ins Jahr 1997 war Dr. Burzynski harten Angriffen der Schulmedizin ausgesetzt, bis der oberste amerikanische Gerichtshof entschied, dass  er Patienten behandeln dürfe. Seine wissenschaftlichen Studien und Aufzeichnungen waren einfach zu eindeutig, als dass sie von der FDA (amerikanische Arzneimittelbehörde) widerlegt werden konnten.

Im März 1990, auf dem 9. Internationalen Symposium über die "zukünftigen Trends in der Chemotherapie", erklärte Dr. Dvorit Samid, dass das Antineoplaston AS2-1 nachhaltig die Aktivitäten der Onkogene unterbindet, sowie die Wucherung bösartiger Zellen, ohne jedoch für normale Zellen giftig zu sein. Gemäß wissenschaftlicher Berichte, die auf dem 86. jährlichen Kongress der "American Association for Cancer Research" im März 1995 präsentiert wurden, war erkennbar, dass Dr. Burzynskis Antineoplastone die Aktivitäten der Tumorunterdrückungsgene erhöhten.

Dr. Burzynski stellt heute seine Antineoplastone in einer von der FDA genehmigten Produktionsstätte in seiner Klinik in Houston/Texas selbst her. Derzeit hat Dr. Burzynski mehr als 90 Behandlungsprotokolle und verwendet mehrere Antineoplastonrezepturen. Die einzelnen Behandlungsprotokolle unterscheiden sich teilweise erheblich und sind von der jeweiligen Art und Größe des Tumors abhängig.

Derzeit gibt es wohl keine andere Therapieform, die sich mit diesem wichtigen Mechanismus bei der Entstehung von Krebs beschäftigt. Die Ironie dabei ist, dass Dr. Burzynski für seine nobelpreisverdächtige Entdeckung kaum Anerkennung fand. Stattdessen sah er sich über Jahre hinweg harten Angriffen der FDA und des texanischen Medizinausschusses (Medical Board) ausgesetzt.

Seine Behandlung gilt heute jedoch als eine der vielversprechendsten und wissenschaftlichsten, nicht- konventionellen Krebstherapien auf der ganzen Welt.

Die Therapie besteht aus einer intravenösen Infusion (zu Beginn - später Kapseln). Man trägt permanent eine kleine Miniatur-Infusionspumpe in einer kleinen Gürteltasche mit sich, mit deren Hilfe durch einen Katheter Antineoplastone in die Brust eingeführt werden (24 Stunden am Tag). Diese Prozedur verursacht keine Schmerzen und beschränkt den Patienten nicht in seiner Bewegungsfreiheit.

Als Teil einer Studie verwendete Dr. Burzynski Antineoplastone zur Behandlung von 20 Patienten mit einem Astrozytom im fortgeschrittenen Stadium. Annähernd 80 % hatten eine positive Reaktion und einige von ihnen waren selbst nach 4 Jahren noch krebsfrei.

Tierstudien in Japan zeigten außerdem, dass geringe oral eingenommene Dosen des syntethischen Antineoplastons A10 dabei helfen, Brust-, Lungen- und Leberkrebs zu verhindern. Persönliche Meinung (Lothar Hirneise): Dr. Burzynski war schon 1999 auf Einladung von mir in Deutschland und hielt mehrere Vorträge, in denen er seine Therapie mit vielen Fällen untermauerte. Auch andere Krebsorganisationen untersuchten erfolgreiche Fälle und kamen zum gleichen Ergebnis, dass Dr. Burzynskis Therapie als erste Option für Tumorerkrankungen, vor allem Gehirntumore gesehen werden sollte.

Therapiekosten: 

Therapieplanung: 2.500,- $ - Erstellung eines Therapieplanes,

Antineoplastons mede in Burzynski-Clinic - bis 18.000,- $

Tragbare Infusionspumpe: 3.000 bis 5.000,- $

Betreuung in den ersten 2 Wochen in der Praxis in Dresden 75,- €/Tag

später evtl. Medikamentenkauf in Deutschland - meistens liegen die Kosten der Medikamente bei 2.000 bis 4.000,-Euro in Deutschland.